Richtig mulchen - so gehts

Beim Mulchen wird das Schnittgut angehoben und mehrfach zerkleinert, die Graspartikel geben als organischer Dünger wertvolle Nährstoffe an den Boden zurück. So spart man sich nicht nur das Aufsammeln des Schnittguts, sondern eine oder sogar mehrere Düngungen pro Jahr. Zum Mulchen braucht man ein spezielles Mähwerk wie beispielsweise das Heck- und Mulchauswurfmähwerke C-130D oder C-130-CD-D für die ECHOTRAK-Gartentraktoren der Park-Serie und muss einige wichtige Punkte beachten.

Schnittgut muss gleichmäßig verteilt werden

Damit sich das Schnittgut schnell zersetzt, sollte es auf der Rasenfläche gleichmäßig verteilt werden und nicht verklumpen.

Nur bei trockenem Rasen mulchen

Wenn die Rasengräser beim Mulchen nass sind, verklumpt der Rasenschnitt, bleibt auf der Rasendecke liegen und schädigt das darunterliegende Gras durch Lichtabschluss und Fäulnisprozesse. Deshalb sollte man nur mulchen, wenn das Gras gut abgetrocknet ist.

Häufig, aber nicht zu kurz mähen

Generell gilt, dass beim Mulchen besser weniger abgemäht werden sollte – dafür muss man dann aber häufiger ran. Ein grober Richtwert: einmal pro Woche bei normalem Wachstum, bei starkem Wachstum sogar zweimal pro Woche. So kann sich das Schnittgut optimal mineralisieren.

Bei korrekter und konsequenter Durchführung kann Mulchen dazu beitragen, dass man einen gesunden und schönen Rasen erhält. Darüber hinaus erspart man sich den Kauf von Düngemitteln und kann sich das ganze Jahr über an einem gleichmäßigen, satten Grün erfreuen.